Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD

Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) beschreibt eine Funktionsstörung im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Muskulatur und umgebenden Strukturen. Beschwerden können sich nicht nur im Kieferbereich zeigen, sondern auch als Nackenverspannungen, Kopfschmerzen oder Druckgefühle im Gesichtsbereich äußern.

In meiner Privatpraxis in der Köln Südstadt, nahe dem Chlodwigplatz, erfolgt die physiotherapeutische Behandlung von CMD auf Grundlage einer ausführlichen Befundung. Dabei werden Haltung, muskuläre Spannungsmuster sowie das Zusammenspiel von Kiefer, Halswirbelsäule und Schultergürtel berücksichtigt.

Wie läuft die physiotherapeutische Behandlung bei CMD ab?

Zu Beginn steht eine ausführliche Anamnese und funktionelle Untersuchung. Dabei werden neben dem Kiefergelenk auch die Halswirbelsäule, die umliegende Muskulatur sowie Haltung und Bewegungsmuster berücksichtigt. Ziel ist es, mögliche Zusammenhänge zwischen Kiefer, Nacken und Schultergürtel zu erkennen.

Auf Basis der Befundung erfolgt eine individuell abgestimmte Behandlung. Diese kann manualtherapeutische Techniken im Kiefer- und Halswirbelsäulenbereich, myofasziale Techniken sowie gezielte Übungen zur Verbesserung von Koordination und Muskelbalance umfassen.

Ein wesentlicher Bestandteil ist die aktive Mitarbeit durch spezifische Eigenübungen. Ziel ist es, das Zusammenspiel der beteiligten Strukturen zu verbessern und langfristig eine stabile funktionelle Grundlage zu schaffen.